Weihnachtstagswärme (Die Welt ins Warme bringen)

von Nicolas Schrode

Weiß, am liebsten pulvrig frisch, Sonne durchs Dickicht,

Strahlend glitzern Reflektionen bunt uns ins Gesicht.

Aus dem weißen Himmelsgute bauen Kinder Mannen

Spielend, hüpfend, fröhlich tollend dort zwischen den Tannen.

Herzerquickend singend, backend, würzend, installierend,

schneiden, schmücken, pinseln, kleben, der Arbeit jubilierend,

Menschen in den warmen Häusern ihre Herzenswerke

ruhig geschäftig, voller Freude, dass der Festtag einer werde.

Bis die Sonne in die Nacht

sich verabschiedet und lacht

wissend was nun kommen möge,

gern mal gar nicht weiter zöge.

Doch so ist der Lauf der Dinge

und der Engel holde Stimme

bringt ein Stück von ihr zurück,

das die Herzen tief verzückt.

Wärme durch Düfte, Klänge, Gesänge, durch vertraute Stimmen,

Weihnacht’ ist wo sie entsteht und Menschen sich besinnen

Ihrer vortrefflich ersten Pflicht,

die die Lieb’ zum Nächsten ist.

Mensch sind wir, weil Menschen Mensch sind – es sein wollen,

Weihnacht solle uns erinnern, dass wir Mensch sein sollen.

Wo im Menschen Wärme herrscht, kann die Kälte nur verlieren,

Auch wenn die Sonne Pause macht, wird dieser nicht erfrieren.

Das ist die Botschaft, die wir spüren, riechen, fühlen, singen

die die Engel klingen: die Welt sollt ihr ins Warme bringen!

(c) 20.12.2010

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